Konsequenzen vs. Strafen - Was in Erziehung und Beziehung wirklich wirkt

Shownotes

Konsequenzen oder Strafen – wo liegt eigentlich der Unterschied?

In der Erziehung und Pädagogik werden Strafen heute häufig als Konsequenzen bezeichnet. Doch nicht alles, was Verhalten verändert, ist deshalb auch hilfreich.

Dirk Fiebelkorn zeigt in dieser Folge von „Ich sehe dich“,

  • wie du Konsequenzen von Strafen unterscheiden kannst,
  • warum Konsequenzen bei Kindern kurzfristig funktionieren können,
  • weshalb Kontrolle nicht dasselbe wie Wirksamkeit ist,
  • was hinter herausforderndem Verhalten liegen kann,
  • und warum Beziehung in der Pädagogik und Erziehung eine entscheidende Rolle spielt. Denn wenn Kinder ihr Verhalten nur verändern, um eine negative Konsequenz zu vermeiden, verschwindet der eigentliche Auslöser möglicherweise nicht. Beziehung statt Kontrolle: Genau hier setzt Dirk mit seinem Blick auf Beziehungspädagogik an.

Mehr über Dirk Fiebelkorn, Beziehungspädagogik und Coaching am Meer: https://dirkfiebelkorn.com/

Transkript anzeigen

00:00:00: In dieser Folge geht es darum, dass Konsequenzen oft nur kurzfristig funktionieren.

00:00:05: Das ist sogar häufig problematisch sein kann wenn sie funktionieren was eigentlich Konse quenzen genauer sind und wo der Unterschied zu Strafen besteht.

00:00:15: Los geht's!

00:00:21: Da sind wir wieder mit einer neuen Folge, da sind wir ganz konsequent jeden Montag.

00:00:32: Kommt hier was Neues raus und ja das kleine Wortspiel am Anfang bitte ich zu entschuldigen Ja es geht um Konsequenzen heute!

00:00:41: Das ist ein super interessantes Thema und zwar Einerseits natürlich in der Persönlichkeitsentwicklung, also wenn wir miteinander in Beziehung gehen.

00:00:52: Wenn wir miteinander überhaupt sind ja egal was wir machen Konsequenzen sind immer irgendwo mit drin aber da geht es schon los.

00:01:01: Was sind eigentlich Konse quenzen?

00:01:04: und diese Frage stellt man sich auch ganz viel zum Beispiel auch im pädagogischen Bereich Und ganz viel stellt man sich die dort eigentlich gar nicht.

00:01:12: Daher hieß es nämlich früher dann, da wurde von Strafen geredet.

00:01:15: das wollen wir heute nicht mehr.

00:01:17: und heute arbeiten wir mit Konsequenzen und viele sagen das und arbeiten dann mit Strafen.

00:01:24: Und da kommt schon die ganze Verwirrung und in unserem Alltag auch unter uns Erwachsenen haben wir genau dieselben Probleme.

00:01:32: Wollen wir gerade jemand abstrafen oder ist es gerade ein Konsequent?

00:01:36: Und sprechen wir die Konse quenzen aus oder benennen wir einfach nur die Konsequenzen.

00:01:43: Das ist ja auch ein Unterschied, also ein totales Rüber.

00:01:46: und da wollen wir gleich am Anfang mal ein bisschen... Licht ins Dunkeln bringen und ein bisschen erklären, was es hier eigentlich genau gemeint mit Konsequenzen.

00:01:57: Und wir legen damit los, nämlich Konse quenzen versus Strafen.

00:02:02: Es gibt einen pädagogisches Beispiel und gleich eins auch aus dem Total, aus dem Leben gegriffen um mal so ein bisschen zu erklären worum geht's eigentlich bei Strafen nochmal genau?

00:02:11: Denn wenn wir jetzt zum Beispiel den pädagogischen Bereich nehmen ist so ein typisches klassisches Ding hat mich belogen, jetzt darf es eine Woche lang nicht zocken.

00:02:23: Also Computerspielen und so weiter.

00:02:26: Das ist so ne ganz klare Strafe.

00:02:28: also das hat überhaupt nichts miteinander zu tun.

00:02:30: ich will eigentlich nur so einen negativen Impuls setzen.

00:02:35: genau dasselbe ist wenn mein freund mir ich bin in einer Beziehung zum Beispiel meinen Freund würde mir sagen Ich will nur noch, oder ich will heute Nachmittag mit meinen Jungs unterwegs und so weiter.

00:02:47: Und ich würde als seine Partnerin zum Beispiel sagen Ja das kannst du gerne machen also geh gerne mit deinen Freunden unterwegs und mach was.

00:02:54: aber morgen brauchst du gar nicht erst anzukommen.

00:02:56: So da mache ich dann etwas für mich und es ist klar dass das nicht ganz geplant war was für sich selber zu machen sondern hier wird dann eine Art Strafe ausgesprochen.

00:03:05: Also Unterschied Konsequenz Strafe ist relativ simpel Es ist noch ein bisschen komplexer, aber ich gebe dir mal so eine ganz simple Milchmädchenrechnung mit.

00:03:17: So'n Pimal-Daumending.

00:03:18: Damit kannst du ganz schnell die meisten Strafen von den meisten Konsequenzen trennen.

00:03:24: Ganz simpel!

00:03:25: Eine Strafe... Dabei geht es immer wenn du von dir aus gehst.

00:03:30: Immer darum, wenn du diese Strafe aussprichst oder die erwirken willst oder so.

00:03:35: Geht es immer da drum, den anderen irgendwo zu verletzen?

00:03:38: Oder so einen Schuss vor einem Bug.

00:03:40: jetzt zeige ich dir mal so negativ, es geht um so negativen Impuls sagen wir mal im Allgemeinen.

00:03:47: Den schickst du dann rüber in der Hoffnung dass die andere Person sagt oh das hat mir jetzt so geschadet das mache ich jetzt nicht nochmal.

00:03:55: Ja, also hier ist ganz klar Strafe.

00:03:58: Da ist überhaupt keine Konsequenz und da ist auch kein kausaler Zusammenhang.

00:04:03: Also A passiert und dann passiert B überhaupt nicht sondern im Grunde versuchen wir den anderen einfach nur irgendwie negativ zu behandeln.

00:04:11: Dann wird er schon sehen so ja und dann sind wir halt wirklich in diesem Strafending drin Während eine Konsequenz immer erfolgt, das heißt die passiert eigentlich sogar einfach und die meisten Konse quenzen brauchen eigentlich von uns Erwachsenen wenn wir zum Beispiel jetzt in der Pädagogik wieder sind.

00:04:30: Brauchen wir gar nicht auszusprechen.

00:04:33: Die meisten Konsquenzen sind offensichtlich Ich tue A dann passiert B. Häufig ist es bei Kindern so die kennen den Zusammenhang von a und b noch nicht Und dann lernen sie denen.

00:04:44: Noch häufiger ist es aber sogar, dass Erwachsene glauben sie müssen den Kindern alles erklären und alles zeigen.

00:04:52: Die meisten Kinder merken schon, wenn irgendwas passiert ist was nicht cool ist.

00:04:56: Also lernen sie jetzt mache ich es nächstes mal anders.

00:04:59: ganz häufig brauchen wir unser Zutun dazu gar nicht.

00:05:03: Wir machen das also auch gerade als Eltern oder Elternteile sehr extrem.

00:05:08: ja als Mama und Papa wollen wir da gerne immer irgendwie dabei sein.

00:05:11: wir wollen das gerne leiten und bewegen und tun und machen und kommen uns dabei sehr wirksam vor und sind es eigentlich gar nicht so sehr.

00:05:20: Also viel öfter einfach mal die Kinder erfahren lassen, natürlich in bestimmten Maße was passiert denn dann?

00:05:26: Und dann können sie sich das auch selber überlegen, was da passiert.

00:05:29: Denn je mehr wir der Motor sind von dieser Geschichte desto mehr gucken die Kinder auf uns und warten eigentlich den ganzen Tag darauf dass sie Befehle quasi kriegen.

00:05:39: ein bisschen überzogen gesagt Das wollen wir dann auch nicht!

00:05:43: Dann sind wir wieder sauer, dass die Kinder niemals etwas alleine machen können und so weiter.

00:05:49: Also wichtig, Konsequenzen versus Strafe.

00:05:53: Strafe als Pimal-Daumenregel ist immer etwas was das ich jemand anderem einen negativen Impuls geben will damit die Person ja schon ein sieht was sie da gemacht hat.

00:06:04: also man merkt es schon an meiner Stimme und an meine Stimmung ich will da mit Macht irgendwie durch und teilweise Gewalt usw.

00:06:11: Während eine Konsequent einfach nur dass ist.

00:06:14: was folgt also konsequenterweise?

00:06:16: Ja, das ist dann der Unterschied.

00:06:18: Als nächstes möchte ich dir zu dem Thema einen super spannenden Gedanken mitgeben und dieser Gedanke ist auch wieder nicht wenn du ihn genau auf die Waagschale legst perfekt und richtig aber er macht was mit uns!

00:06:31: Und der Gedankel ist folgendermaßen Konsequenzen funktionieren – und genau das ist das Problem.

00:06:40: Jetzt kann man natürlich sagen, das ist doch genau das was wir haben wollen oder wie einfach unsere Welt besteht.

00:06:45: Was meine ich damit?

00:06:46: Ganz einfach!

00:06:47: Wenn du versuchst Konsequenzen zu erwirken da sind wir jetzt so ein bisschen und du versuchs so ein bißchen rüberzubringen okay wenn das passiert dann passiert dass und so weiter.

00:06:56: Und jetzt hast Du eine Situation die nicht cool gewesen ist wo vielleicht ein Kind irgendwas gemacht hat.

00:07:02: also wir nehmen mal so ganz platten plattes Beispiel.

00:07:06: Das Kind.

00:07:09: Ja, das hat zum Beispiel... Das kriegt ein Handyentzug weil es nicht ruhig genug ist.

00:07:14: Es geht durcheinander aufgedreht und so weiter und jetzt wird halt angedroht okay?

00:07:20: Jetzt kommt der Handyentzug!

00:07:22: Und jetzt kann es sein dass die Konsequenz, jetzt hier vielleicht aber auch eine Strafe ist.

00:07:27: Aber das ist die Kosequenz... Jetzt wirklich funktioniert.

00:07:31: und das ist hier ein Problem!

00:07:33: Warum ist es ein Problem?

00:07:34: Ganz einfach weil das Kind vielleicht denkt okay wenn ich unruhig bin, wenn ich zappelig bin dann geht mein Handy weg.

00:07:40: Das will ich überhaupt nicht.

00:07:42: also versuche ich das zu unterdrücken dieses Zappelige, dieses Unruhige Also versuche irgendwie mitzuspielen.

00:07:50: Ich drücke das Problem weg und runter Und das soll natürlich gar nicht passieren.

00:07:55: Nicht, dass wir nicht auch mal vielleicht ein bisschen Disziplin brauchen... Auch die Kinder genauso und dass wir vielleicht einfach mal uns zusammenreißen sollen.

00:08:06: Das ist völlig normal so eine gewisse Selbstdisziplin.

00:08:10: wenn das aber den ganzen Tag passiert Wenn wir halt nur im Grunde Kinder haben, die sich unterdrücken wie sie sind und vor allem jetzt kommt der Punkt wo wir nicht an den Ursprung des Ganzen Hingehen, wo wir das nicht rausfinden.

00:08:25: Dann deckeln wir nur und dann funktionieren die Konsequenzen super!

00:08:30: Das Kind hört auf mit dem Verhalten was wir nicht wollen.

00:08:34: Aber das Hauptproblem bleibt.

00:08:36: Das schweilt, es schweelt und irgendwann explodiert das dann und wird richtig schlimm.

00:08:40: Entweder explodierte's, ja?

00:08:41: Dann bricht das Kind aus emotional oder ist implodiert was ich zum Beispiel als pädagogischer Sicht noch schlimmer finde weil man das häufig nicht so schnell erkennt.

00:08:51: ein explodierendes kind ja eins dass nach draußen geht und wütend ist ist anstrengend aber mit dem kannst du viel besser arbeiten weil sie dir ins gesicht springt.

00:09:00: also des thema das problem.

00:09:02: du siehst sofort was ist hier los oder zumindest das, was los ist.

00:09:07: Aber ja wenn du das Problem hast dass du das Kind quasi implodiert also gegen sich innerlich arbeitet und so weiter kriegst du es häufig erst sehr spät mit.

00:09:15: Also nochmal der Gedanke Konsequenzen funktionieren und genau das ist unter Umständen ihr Problem.

00:09:23: Ein weiteren Aspekt den ich dir zu dem ganzen Thema mitgeben möchte ist das Thema Kontrolle.

00:09:29: Also ganz häufig, wenn wir Erwachsenen auch untereinander aber eben auch mit Kindern Konsequenzen aussprechen jetzt darfst du wie gesagt wieder selber entscheiden ob es welche sind oder nicht.

00:09:39: Ja dann geht das ganz viel um Kontrolle.

00:09:43: ich möchte gerne dass etwas passiert und zwar so wie ich es gerne hätte.

00:09:47: Das heißt, ich will eigentlich auch gar nicht den kausalen Zusammenhang.

00:09:51: Also a passiert dann erfolgt b sondern Ich möchte eigentlich das alles so bisschen wird wie ich mir das vorstelle.

00:09:58: Ja und es ist ja auch nicht verwerflich sehr völlig in Ordnung Und wir manipulieren im besten Sinne das meine ich jetzt sehr positiv.

00:10:04: unser umfeld Unsere alles dass was wir tun und machen da wollen wir mitwirken.

00:10:09: ja also tun Wir da etwas und des das auch völlig okay.

00:10:13: darum geht's nun weniger.

00:10:14: Es geht weh mehr um den Gedanken denen im Kopf haben und der heißt dann ganz häufig Kontrolle.

00:10:20: Und der Gedanke, ja er ist ein bisschen besser zu verstehen wenn wir wissen der kommt eigentlich gar nicht von uns sondern von unserem Gehirn wenn man so will.

00:10:29: auch eine Erklärung die man natürlich wenn du jetzt mathematisch und neurobiologisch genau erklärst okay sind wir unser Gehirnen oder nicht usw.

00:10:36: da gehen wir nicht rein sondern nimm es vielleicht einfach mal als Idee an Dein Gehirn bist nicht du, sondern dein Gehirnt will jetzt Kontrolle haben.

00:10:44: Weil es um grundsätzlich beim Überleben immer gut ist die Kontrolle zu haben und das ist so ein Automatismus im Gehirnen, dass Willes ja?

00:10:53: Also wir wollen Kontrolle, Kontrolle beruhigt uns!

00:10:56: Jetzt ist aber das Ding, dass Wirksamkeit eigentlich wirklich die Veränderung herbeibringt und Wirksamkeit ist Nichtkontrolle.

00:11:03: Wir denken immer wenn wir die Kontroll hätten dann wären wir besonders wirksam weil wir dann entscheiden können was passiert.

00:11:10: Darum geht es aber nicht.

00:11:11: Und wir können auch nicht wirklich alles entscheiden, was passiert.

00:11:14: Besonders wenn wir mit anderen Menschen zusammen sind dann kannst du nicht kontrollieren was passiert.

00:11:19: Du kannst zwar Wahrscheinlichkeiten erhöhen und hier und da Teile und Aspekte kontrollieren das kannst du ja Situationen so ein bisschen Aber du kannst niemals den anderen Menschen eins zu eins kontrollieren So wie man sich das vorstellt.

00:11:31: ich sage was der macht dass und so weiter.

00:11:33: Na?

00:11:34: Auch da sind dann irgendwelche kausalen Zusammenhänge die dann da drin sind.

00:11:39: Nun ist es also so, dass die Kontrolle uns nicht komplett... Also sie beruhigt uns aber sie gibt uns nicht Komplett diese Wirksamkeit.

00:11:48: Die kommt nämlich woanders her und zum Teil auch von Kontrolle wie ich eben sagte Aber eben auch ganz viel von anderen Bereichen.

00:11:58: Und einer dieser Bereiches auf jeden Fall Beziehung da kommen wir auch noch hin.

00:12:02: also wie Ich meine Beziehungen gestalte Da habe ich eigentlich die Wirksamkeit her.

00:12:09: Das ist der nächste Aspekt.

00:12:10: Ist keine weitere Konsequenz oder ähnliches, sondern es ist ein anderer Weg!

00:12:18: Das heißt, ich arbeite mit Konsequenzen und vielleicht sogar ein bisschen Kontrolle wenn ich das möchte usw.

00:12:26: Aber die Beziehungsebene ist nochmal eine ganz andere.

00:12:30: Und das ist eben das Besondere!

00:12:32: Denn so wie du die Beziehungen gestaltest, so ist in der Regel auch deine Wirksamkeit.

00:12:39: Egal ob nun zu anderen erwachsenen Personen, vielleicht zu einem Team mit anderen Personen, mit denen du arbeitest oder eben auch in der Pädagogik mit Kindern, mit den eigenen Kindern oder mit anderen Kindern.

00:12:52: Also die Beziehung gibt dir die maximale Wirksamkeit und deswegen ist der letzte Aspekt, den ich dir mitgebe, die Konsequenz einer Strafe.

00:13:08: Dann bestrafe ich unter Umständen auch die Beziehung.

00:13:10: Die strafe ich dann ab, die mache ich dann schlechter... ...die sabotiere ich dann dadurch weil Kinder dann merken ah okay da ist jemand der gibt mir eine Strafe!

00:13:20: Die Person kommt mir sehr mächtig vor egal ob es jetzt mein Vater meine Mutter wäre auch immer oder irgendwelche Fremder wachsenden sind oder so ja.. Die Person hat sehr viel Macht und jetzt ist nicht ganz häufig nicht die Idee des Kindes Ah ok die wird schon wissen usw.

00:13:34: sondern manchmal eben auch Okay, dann müsste ich doch jetzt nur die mächtige Person werden.

00:13:40: Und dann kann ich später alles bestimmen und da wird es ganz ja sehr negativ und ganz ungelt... Da wollen wir auf gar keinen Fall hin!

00:13:49: Wir wollen nicht dahin dass wir den Kindern beibringen du musst Macht anhäufen dann ist endlich alles so wie du's haben willst Dann haben wir kleine Mehrtürer und so weiter, sondern wir müssen im Grunde den Kindern zeigen dass es hier nicht um Macht geht.

00:14:01: Es geht um Führung.

00:14:02: die mache ich für dich.

00:14:04: Das schaffe ich wenn ich eben nicht in Strafen denke, sondern wenn ich gucke was ist eigentlich die Konsequenz dadurch und manchmal kommen wir als Erwachsene auch daraus das wir merken Okay, die Konsequenz aus dem was das Kind jetzt gerade gemacht hat ist eigentlich gar nicht so schrecklich oder blöd oder negativ wie ich gedacht habe.

00:14:22: Es ist nur gegen mein Wertesystem oder irgendwas.

00:14:25: aber die Kosequenz ist eigentlich okay!

00:14:28: Dann könnte es angehen, dass wir mit dem Kind noch mal ein bisschen tiefer eingehen können und darüber reden können.

00:14:33: Dass es eben auch andere Dinge gibt, Wertvorstellungen also Werte wofür handle ich?

00:14:38: Und wie trete ich anderen gegenüber und so weiter.

00:14:41: Du merkst in diesem Bereich der Beziehungsgeschichte, also auch Beziehung zwischen Menschen aber eben auch der von mir ja mitentwickelten Beziehumpädagogik da liegt ganz viel Wirksamkeit drin.

00:14:54: Und da liegt auch ganz viel Wirksamkeit eben in den Konsequenzen, die wir dann sehen.

00:14:59: Die wir beachten und dem Kindern dann aufzeigen und nicht in den Strafen wie wir Kinder bestrafen.

00:15:11: gebauste Welt oder sowas zu erschaffen.

00:15:14: Darum geht es nicht in diesen Konsequenzen versus Strafending, weil auch das Argument von anderen ist häufig so ja da muss man da mal durchgreifen und sowas.

00:15:24: Es hat damit überhaupt nichts zu tun.

00:15:25: manchmal musst du durchgreiven aber die Frage ist musst du das mit Konse quenzen?

00:15:30: Oder musst du dass mit Strafen tun?

00:15:31: genauso bei Freundschaften bei Beziehungen paar Beziehung usw.

00:15:36: Ist immer die frage solltest du dir nicht vielleicht eher die Konsequenzen angucken.

00:15:40: Also das, was wirklich dann folgt, kausal oder willst du gerade Strafen benutzen?

00:15:46: Und wenn du dann merkst, du hast mal gedroht eine Strafe zum Beispiel.

00:15:49: Du hast einen Strafe angedroht und so.

00:15:51: Dann ist das völlig in Ordnung.

00:15:52: also du solltest natürlich dann gucken dass du ein anderen Weg wählst.

00:15:56: ja aber sei nicht sauer mit dir!

00:15:59: Du hast einfach nur versucht bestmöglich diese Situation zu lösen.

00:16:05: Jetzt geht es darum, mach's anders.

00:16:07: Weil jetzt merkst du oh ich möchte gerne strafen!

00:16:09: Warum möchte ich strafen?

00:16:10: Oh ich möchte Kontrolle haben.

00:16:12: Oh warum möchte ich Kontrolle habe?

00:16:14: Ich hab Angst dass sich in die Ohnmacht komme.

00:16:16: Okay ja habe ich verstanden alles klar blöder Weg.

00:16:19: Ich gehe woanders lang.

00:16:21: das ist es im Grunde.

00:16:22: Das heißt der Wunsch nach Strafen Der soll bitte nicht verschwinden.

00:16:27: Der ist nämlich ein gutes Warnsignal dafür, dass wir auf dem falschen Weg sind.

00:16:32: Den brauchen wir und wir brauchen diese Wahnsignale.

00:16:34: deswegen bestrafe dich selber nicht für diese negativen Warn-Signale.

00:16:40: Ich hoffe die Folge ja dir gefallen.

00:16:43: zum Thema Konsequenzen Wenn noch was offen ist frag gerne über Social Media.

00:16:49: kannst auch gerne zum Beispiel bei Hier bei Spotify zum Beispiel in die Kommentare reinschreiben und so weiter.

00:16:55: Das kann ich mir durchlesen, und ich antworte natürlich auch... Und wenn du sagst okay das klingt ja alles super!

00:17:02: Ich bin in der Pedagogik, ich möchte das gerne ganz konkret wissen wie arbeite ich damit?

00:17:07: Und ich möchte nicht diesen langen Weg gehen wo wird es alle diese ganze Gehirnkirm ist dieses nochmal drüber nachdenken und so machen sondern ich möchte sehr schnell sehr klar wissen wie das funktioniert und wie's geht direkt nutzen, dann bist du herzlich willkommen bei der Weiterbildungsreihe Beziehungspädagogik.

00:17:25: Auch alles zu finden auf meiner Seite.

00:17:27: und wenn Du gemerkt hast, nein das eigentlich war heute eher so dieses Thema in meiner Paarbeziehung oder in Beziehungen zu anderen Menschen um mich herum Dann ist ja vielleicht Coachinger mehr etwas für Dich Der Coaching Retreat wo wir im Grunde auch genau über solche Themen reden und die dann lösen.

00:17:46: Ich hoffe die Folge heute hat dir gefallen und du bist nächste Woche wieder dabei.

00:17:50: Bis dann erstmal, ciao!

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